Erfahrungsbericht: Warum ich Spotify liebe

Streaming – ob von Musik- oder Video-Inhalten – wird immer mehr zum Trend. Für einen festen Betrag im Monat könnt ihr auf den kompletten Katalog zugreifen und Inhalte in der Regel auch zur Offline-Nutzung downloaden. Ich möchte heute einfach ein paar Worte zu Spotify verlieren und euch erzählen, warum ich den Dienst liebe und welche Dinge mich vielleicht auch stören.

 Meine ersten Erfahrungen mit einem Streamingdienst

Google Play Music war vor ca. einem Jahr der erste Dienst dieser Art, den ich genutzt habe. Google hatte nämlich vor ca. einem Jahr eine Aktion, bei der man 3 Monate Google Play Music für nur 3€ bekam. Ich habe natürlich zugegriffen, um in die Welt des Streamings einzutauchen und diese ausgiebig auszuprobieren. Mir hat dieses Konzept sehr schnell gefallen. Neue Musik konnte ich sofort hören und auch zur Offline-Nutzung downloaden. Die Künstler, die ich gerne höre, waren auch so gut wie alle im Katalog vorhanden. Nachdem ich anfing den Dienst zu nutzen, konnte ich nicht mehr ohne diesen. Als dann mein 3-Monats-Abo zu Ende ging, hatte nun Spotify eine ähnliche Aktion laufen. Ich wechselte also von Play Music zu Spotify, obwohl mir Play Music zu dem Zeitpunkt schon sehr gut gefiel. Spotify zeigte mir aber schnell, warum es der Marktführer in diesem Segment ist – bis heute.

Neue Musik zu finden ist bei Spotify ein Kinderspiel

Bei Play Music habe ich immer nach der Musik gesucht. Ich schaute beispielsweise in den Charts bei iTunes etc., was es so Neues gibt und fügte es dann meiner Playlist bei Play Music hinzu. Bei Spotify ist es jedoch sehr viel einfacher neue Musik zu entdecken. Es gibt zahlreiche Playlisten, die regelmäßig gepflegt werden – von Spotify selbst und den Nutzern. So beispielsweise den Mix der Woche. Jede Woche erscheint am Montag eine neue Playlist names „Dein Mix der Woche“. Basierend auf eurem Musikgeschmack gibt es dort jede Menge Songs, die ihr hören könnt. Ich persönlich liebe diese Funktion. Ich habe bisher sehr, sehr viele Songs allein durch diese Playlist gefunden. Ohne diese Playlist würde ich bis heute viele gute Songs gar nicht kennen. Ich finde seit Spotify nun regelmäßig neue Musik, die ich gerne höre. Spotify hat mir gezeigt, dass sehr viele unbekanntere Künstler existieren, die durchaus sehr gute Musik produzieren. Neben den ganzen Playlisten werdet ihr auch oft benachrichtigt, wenn Künstler, denen ihr folgt, neue Musik veröffentlicht haben. Für mich ist es ausschlaggebend gewesen bei Spotify zu bleiben, da Spotify mir die Möglichkeit bietet unkompliziert und einfach neue Musik zu finden. Das macht meiner Meinung nach einen guten Streamingdienst aus.

Was mir sonst noch so gefällt

Auch liebe ich persönlich die Apps für die verschiedenen Plattformen, die Spotify zur Verfügung stellt. Sie sehen meines Erachtens nicht nur gut aus, sondern bieten auch einen guten Überblick. Die Apps sind benutzerfreundlich gestaltet und dies habe ich zu schätzen gelernt. Als ich Apple Music letztes Jahr ausprobierte, ist mir schnell klar geworden, wie wichtig dieser Punkt denn eigentlich ist. Apple Music ist unübersichtlich gewesen und bot keine guten Apps. So macht das Hören der Musik doch auch keinen Spaß mehr. Ebenfalls positiv anzumerken ist der Studentenrabatt, wenn ihr Student seid. Dann zahlt ihr nur 5€ pro Monat. Eine nette Sache von Spotify. Weiterhin bietet Spotify mit Spotify Connect eine sehr nette Funktion zum Steuern der Musik an. So könnt ihr die Musik am PC starten, aber ebenso von jedem anderen Gerät aus steuern. Gefällt mir.

Dinge, die mir nicht so gut gefallen

Trotz dem ganzen Lob gibt es auch Dinge, die ich an Spotify nicht so toll finde. So frage ich mich bis heute, warum es keinen Zähler für die Songs gibt. Ich würde gerne wissen, wie oft ich einen Song gehört habe. Schwer umzusetzen sollte eine solche Funktionalität eigentlich nicht sein. Ebenso frage ich mich seit einigen Tagen, warum man in der Spotify-App nicht mehr schnell durch die Liste scrollen kann. Früher konnte man einfach seitlich mit dem kleinen Scrollbalken sehr schnell durch eine lange Playlist scrollen. Die Funktion ist verschwunden und das nervt mich. Denn bei langen Playlisten dauert es nun viel länger, bis ihr zu der entsprechenden Stelle gescrollt seid. Zu guter Letzt sind nicht wirklich alle Künstler bei Spotify vertreten. Ich bin beispielsweise großer Fan von Taylor Swift, die dort allerdings ihre Musik nicht zur Verfügung stellt. ich hoffe daher, dass Spotify mit den Künstlern, die aktuell noch nicht dort vertreten sind, eines Tages eine Lösung findet und Frieden schließt.

Alles in allem sind das aber nur Kleinigkeiten, die das Gesamterlebnis nicht deutlich einschränken. Daher werde ich noch lange bei Spotify bleiben. Für mich ist es, Stand heute, der beste Musik-Streamingdienst, der auf dem Markt existiert.

Akeel

Akeel ist Gründer dieses Blogs, Blogger mit Herzblut und zudem ein totaler Technik-Enthusiast. Er liebt vor allem Android. Außerdem macht er aktuell ein duales Studium zum Wirtschaftsinformatiker und schreibt gelegentlich auch fürs Solinger Tageblatt.

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